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| Erster Kulturwirtschaftsbericht Sachsens lobt die Soziokultur |
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Der erste Kulturwirtschaftsbericht Sachsens, der die Teilmärkte im Bereich der erwerbswirtschaftlich relevanten Kultur untersucht, belegt auch auf diesem Gebiet die Stärke unseres Kulturlandes: Beim Umsatzanteil an der Gesamtwirtschaft bundesweit rangiert Sachsen mit 2,4 Prozent an vierter Position nach Nordrhein-Westfalen und vor Baden-Württemberg. Das Umsatzvolumen in Sachsen ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen und erreicht inzwischen einen Wert von rd. 3 Mrd. Euro. Betrachtet man den Anteil der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten an den Gesamtbeschäftigten Sachsens, liegt die Kultur- und Kreativwirtschaft mit 2,3 Prozent noch vor der Automobilindustrie. Zu den untersuchten Teilmärkten gehören z. B. die Musikwirtschaft, der Buchmarkt, der Kunstmarkt, die Film- und Rundfunkwirtschaft, aber auch der Werbemarkt sowie die Software- und Games-Industrie. Ferner wurden Felder in den Blick genommen, die landesspezifisch sind: das Kunsthandwerk und der Musikinstrumentenbau. Vergleichend zeigt der Bericht die Bedeutung der öffentlich getragenen bzw. geförderten Kultur in Sachsen auf, für die die Kulturpolitik zuständig ist. Ohne diese reiche Landschaft bliebe auch wirtschaftlicher Erfolg mit Kulturgütern aus. Ferner beleuchtet der Bericht die Soziokultur in Sachsen und bescheinigt ihr, eine Quelle von Kreativität und wirtschaftlichem Denken zu sein, etwa als Erprobungsfeld für junge Menschen oder in Ausschnitten selbst als Marktteilnehmer. Exemplifiziert wird dies anhand zweier Soziokultureller Einrichtungen: dem Alten Gasometer e. V. in Zwickau und der Kulturbastion (KAP Torgau e. V.) in Torgau. Der Bericht kann über den Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung bezogen oder z. B. von der Seite des Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit heruntergeladen werden (s. unten). |
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Tobias J. Knoblich |
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